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Der Sammelbus kam pünktlich um fünf Uhr zur Unterkunft
der Heilsarmee. Vollgestopft ging es dann erst mal zum Hotel Loftleiðir
am Indlandsflughafen, wo wir die Bustickets bekamen und in Reisebusse
umsteigen mussten. Man, war das ein Gedränge. Am internationalen
Flughafen in Keflavík angekommen ging der weitere Transfer
ganz schnell. Die Maschine nach Frankfurt war schon aufgerufen und
ich reihte mich in die Massen vor den Check-In-Schaltern. Im DuttyFree-Bereich
gaben die meisten ihre letzten Kronen aus. Mein Vorrat war bis auf
wenige Münzen geschrumpft, so dass ich mir von einer ruhigen
Wartebank aus das Treiben zu Gemüte führte. Der Flug wurde
aufgerufen und schwupp di wupp, waren wir 3 ½ Stunden später
in der stickig-schwülen Hitze des Frankfurt Airport gelandet.
Während des Fluges hatte ich noch eine nette Gesprächspartnerin
gesetzteren Alters, die mir dann ausführlich Bericht über
ihren exclusiven Dreiwochentripp in einer fünfzigköpfigen
Reisegruppe ablieferte. Wenn die wüsste, was sie hätte
alles für weniger Geld sehen können.
In Frankfurt suchte ich mir in der Nachmittagshitze den schnellsten
Weg zum S-Bahnhof und ich war heilfroh, dass wenige Momente später
die S9 nach Wiesbaden einfuhr und ich kurz darauf meine Ruhe in
unserer gemeinsamen Wohnung fand.
Ach, warum geht die Zeit immer nur so schnell vorbei.
Eines weiss ich aber jetzt schon mit Sicherheit. Dies wird nicht
mein letzter Tripp zu dieser Insel im Nordatlantik gewesen sein.
THE END 2002
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