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SONNTAG 29. AUGUST 2004 UND RÜCKBLICK

Rückreisetag.
Mein Flug geht gegen 13 Uhr zurück und ich habe am Vormittag Zeit, mich gemütlich fertig zu machen. Eigentlich wollte ich schon früher nach Keflavík fahren, aber irgendwie gab es dann keine Busse dorthin. So wartete ich längere Zeit auf den Flybus zu meinem Flieger. Es war interessant, das Treiben am BSÍ Bahnhof zu verfolgen.
Der Flybus war dann auch pünklich in Keflavík und das Einchecken ging problemlos über die Bühne. Ich hatte nette Sitznachbarn im Flieger und einen ruhigen und angenehmen Flug mit Icelandair. Großes Hallo in Frankfurt. Die ganze Familie ist angerückt und ich freue mich, wieder bei Frau und Kind zu sein. Hier auch einmal ein großes Dankeschön an meine Frau Anne, die mich im Vorfeld unterstützt hat und mir die Tour ermöglichte.

Morgenstimmung an der Perlan

Letzter Blick auf Island

Leider wieder über Frankfurt

 

Rückblick 2004
Das Wetter war dieses Jahr mehr als islanduntypisch, wir hatten fast nur Sonnenschein, zwischendurch einmal ein zarter Schauer oder Nieselregen. Auch die Temperaturen waren tagsüber noch gemäßigt. Mit einem kuscheligen Fleece war man die meiste Zeit gut bedient. Nachts wurde es aber schon empfindlich kalt mit Temperaturen um den Gefrierpunkt. Wir hatten keinen Sturm, kein zerfetztes Zelt, keine Erkältung. Gesundheitlich haben wir die Tour gut überstanden. Keine Erkältung nur aufgeplatzte Lippen von der starken Sonnenstrahlung. Das vorhergehende "Training" hat sich somit ausgezahlt.
Alles ist wie geplant gelaufen. Die Essenrationen waren großzügig kalkuliert und es hat uns eigentlich an nichts gefehlt. Die ausgewählte Ausrüstung war auch in Ordnung, hätte aber schon 3-4 Kilo leichter sein dürfen. Alleine die Fotoausrüstung mit den 28 Diafilmen und dem Stativ wog schon über fünf Kilogramm. Zu zweit hat das Wandern sehr viel Freude bereitet. Das war jedoch nicht unsere erste Tour zusammen und wird auch nicht die letzte gewesen sein.
Eine der beiden Kameras hatte ich im Gästehaus der Heilsarmee in Reykjavík vergessen. Netterweise erfolgte der Rückversand durch die deutsche Botschaft mit TNT. Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal an die Mitarbeiter der Heilsarmee und der deutschen Botschaft.

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