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Erst ein Anruf am nächsten Morgen ergab, dass jegliche Flugfracht
nach Island erst einmal zu einer Frachtgutspedition in einem Vorort
gebracht wird und bei Abholung den Zoll passieren muss. Da wir an
diesem Tag mit dem Bus in den Skagafjord fahren mussten begaben
wir uns nach einem typischen isländischen Frühstück
mit Toast und Marmelade auf die Suche. Nach dem Bezahlen der Unterkunft
brachte uns ein Taxi zur Spedition und siehe da, die Europalette
stand unversehrt im Hochregal. Nur noch schnell die Zollpapiere
stempeln lassen und weiter ging es mit dem Taxi und dem ganzen Gepäck
zum zentralen Busbahnhof des BSÍ am Inlandsflughafen.
Es war Mittag durch und der Bus sollte um 15 Uhr starten. Anne war
durch die Gepäcksuche ziemlich geplättet und so spazierte
ich noch ein wenig durch die Dämmerung der isländischen
Wintertage.
Nach einer stockdunklen Fahrt mit ersten Polarlichtern bei Blönduós
kamen wir um 19 Uhr im Skágafjörður an.
Unsere Kollegin wartete dort schon mit zwei von den drei Kids, um
uns in Empfang zu nehmen.
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