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Die Farm FITJAR - der erste Eindruck
Schnell vergingen die 10 Kilometer von Varmahlíð bis zu
unserer Farm. Diese bestand aus einem geräumigen Wohnhaus und
einem Freistehenden Stallkomplex mit alter Milchkammer, Schaf- und
Pferdestall und Heulager.
Wir hatten die Auswahl zwischen einem kleinen und gemütlichen
Zimmer im Obergeschoss und einem größeren Zimmer in der
unteren Etage. Wir beschnupperten uns erst einmal bei einem Glas Rotwein
und erzählten von den Abenteuern, die wir bisher erlebten. |
| < ach wie gut ists doch im Hotpott - je einfacher
desto besser > |
Die ersten Tage verbrachten wir
damit, unser kleines Zimmer im Obergeschoss anzustreichen und einzurichten.
Es eröffnete uns einen herrlichen Blick hinaus in den Fjord und
auf die umliegenden Berge.
Wir lernten die Farm mit ihren Bewohnern und Tieren kennen. Im Pferdestall
standen 6 berittene Islandpferde und im benachbarten Stall 13 Mutterschafe
und ein angepflockter Widder, der nicht zu den Schafen durfte und
deswegen wild mit den Augen drehte. Die beiden Hofkatzen und die beiden
Hunde strichen uns die ganze Zeit um die Füße. |
| < unsere Pferde Granny und Goliath haben Langeweile
> |
Wir sahen, dass hier schon einiges
getan wurde und was in den uns zur Verfügung stehenden Monaten
alles getan werden konnte. Prima, das war eine gute Ausgangsbasis.
Zuallererst reinigte ich in der dem Schafstall angrenzenden Milchkammer
eine ausgekleidete Grube und füllte sie mit dem geothermal erhitzten
Wasser, welches hier und im ganzen Haus, 24 Stunden am Tag aus der
Leitung floss und die Heizung betrieb. Der Gedanke an einen eigenen
HotPott war allzu verlockend und so feierten wir unsere endgültige
Ankunft mit einem zünftigen Bad. |
| < Polarlicht über dem Heustall > |
DIE ARBEIT - mit den Jugendlichen
Unsere eigentliche Tätigkeit hier im Fjord stellte die Arbeit
mit und für die drei Jugendlichen dar. Von ihrer Altersspanne
waren sie recht weit auseinander und daher waren die Interessen und
Probleme auch sehr vielfältig. Im großen und ganzen machte
uns die Zusammenarbeit und die Tagesgestaltung Spaß. Die Vormittage
begannen wir um 9 Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück und
anschließend versorgten wir schnell die Tiere im Stall, bevor
von 10 - 12 Uhr gemeinsamer Schulunterricht angesagt war. Nach der
Beschulung stärkten wir uns mit selbstgebackenem Brot und Wurst,
Käse und Marmelade. Dazu gab es OrangeJuice aus Konzentrat.
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| < unser tüchtiger Widder "Nico"
im Schafstall > |
Die Nachmittage nutzen wir für
Freizeitaktivitäten, Reparaturarbeiten in Haus und Stall und
Einkaufsfahrten nach Sauðárkrókur und Akureyrie.
Nach und nach zeigten sich unsere Jugendlichen natürlich auch
von ihren "besten" Seiten, so dass auch mal die eine oder
andere Nacht schlaflos und anstrengend vorüber ging. Aber das
musste wohl so sein. |
| < Blick aus unserem Zimmerfenster mit typischem
Dezemberlicht > |
| < Anne in unserem Arbeitszimmer in Fitjar und
der Verbindung zur Aussenwelt > |
| < Sonnenaufgang über dem Mælifellshnúkur
im Januar 2001 > |
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