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zurück zur Karte ISLANDINFO - KJÖLURROUTE
Die Kjölurroute ist eine der beiden meistbefahrenen Nord-Süd Hochlanddurchquerungen der Insel. Neben der berüchtigten Route über die Sprengisandur ist die Kjölur einfacher und in der Regel mit einem normalen PKW befahrbar.
Sie beginnt im Süden beim Wasserfall Gullfoss und führt über die Schotterpiste F35 zwischen den beiden Gletschern Langjökull und Hofsjökull vorbei in Richtung Geothermalgebiet Hveravellir. Dort bietet sich ein ausgedenhtes Bad im Hotpott und die Besichtigung des Geothermalgebietes an. Die Weiterfahrt führt in den Norden der Insel zwischen die beiden Fjorde Húnafói und Skagafjörður und Endet an der Ringstraße 1 im Blöndudalur.
Der Name Kjölur bezeichnet eine 25-30km breite Talsenke zwischen dem Hofs- und Langjökull.

Der Gullfoss
Dieser 32m tiefe Wasserfall im Gletscherfluss Hvítá markiert den südlichen Startpunkt zur Hochlandpiste F35 in Richtung Skagafjörður.
Der Gullfoss zählt zu den schönsten Wasserfällen des Landes. Er besteht aus zwei Kaskaden, die rechtwinklig zueinander verlaufen.
In den zwanziger Jahren des letzten Jhd. focht die Bauerstochter des Hofes Brattholt dagegen an, dass der Gullfoss verkauft werden sollte. Dieser sollte zur Energieerzeugung verwendet werden. Sie drohte, sich in die Fluten zu stürzen, falls der Gullfoss verkauft würde. Die Regierung kaufte schließlich das Land und stellte den Wasserfall unter Naturschutz. Der kämpferischen Bauerstochter zur Ehre steht ein Denkmal auf dem unteren Parkplatz am Wasserfall.

der Gullfoss - August 2002

Hvítárvatn
Dieser recht große See duckt sich unter die Gletscherfelder des Langjökull. Eisberge schwimmen im See und es bietet sich ein schöner Blick auf den Gletscher.

Kerlingarfjöll
Zu den bunten Bergen Kerlingarfjöll führt die F347. Die Region eignet sich sehr gut für Klettertouren mit einer schönen Aussicht auf den Hofsjökull. Kleine Hanggletscher und große Geothermalgebiete prägen hier das Landschaftsbild. In der Nähe befindet sich zudem eine Skischule mit einem Sommerskigebiet.

Motorradfahrer auf der F35 Richtung Gullfoss - August 2002

Hveravellir
Ca. 100km vom Gullfoss entfernt befindet sich eines der imposantesten Geothermalgebiete des Landes. Inmitten dieser eisigen Steinwüste mutet Hveravellir einer Oase an. Heiße Tümpel mit blauem Wasser gibt es hier ebenso, wie kochend heiße Quellen mit Kieselsinterterassen. In der Nähe des Parkplatzes direkt bei der Wanderhütte befindet sich einer der schönsten Naturhotpotte des Landes. In dem ca. 1m tiefen und von Kieselsinter ausgekleideten Becken läßt sich so manche Strapaze der letzen Stunden und Tage vergessen.
In der Nähe befindet sich eine ganzjährig besetzte Wetterstation.
Der Dieb und Verstoßene Fjalla-Eyvindur soll im 18. Jhd. hier in Hveravellir sein Unwesen getrieben haben. Auf einem der heißen Teiche mit seinem Namen soll er Fleisch gegart haben, welches er sich bei den Bauern im Norden Islands gestohlen hat.

blaue Heisswasserquelle in Hveravellir.. - August 2002

... hier bei Dauerregen - August 2002

kleine kochend heisse Springquelle - August 2002

Hveravellir im August 2002

der Hotpott ligt direkt an der Wanderhütte

das nachempfundene Haus von Fjalla-Eyvindur in Hveravellir - August 2004

Hveravellir bei frostigen gefühlten -15°C am 04.02.2001

strahlend blauer Himmel und A....kälte

Wasserdampfschwaden im Gegenlicht

an welcher Straße stehen diese Schilder ???

Auf der F35 bei spiegelglatter Fahrbahn am 04.02.2001

da war die Straße mal kurz unter der Eisdecke verschwunden

unsere beiden treuen Fahrzeuge im Abendlicht

an der F35 am Aussichtspunkt Afangafell

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