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ISLAND von A bis Z

Hier haben wir ein paar persönliche Informationen und Tipps zu Island gesammelt. Alle hier aufgeführten Empfehlungen und Wertungen basieren auf unseren persönlichen Erlebnissen und sind deshalb unverbindlich.

Wer verbindliche Informationen zu Island möchte, der kann sich auf der umfassenden und übersichtlich gestalteten Page des isländischen Fremdenverkehrsamtes in Frankfurt am Main informieren. Link >> www.icetourist.de >> des weiteren haben wir in unserer Linksammlung ein paar ausgesuchte Links zur Insel und wer sein Wissen vertiefen möchte, der findet bei unseren Literaturempfehlungen bestimmt das ein oder andere Schmankerl.

< A > wie Anreise
  • Anreise - die Anreise nach Island vom europäischen Festland kann per Schiff mit dem eigenen Auto oder mit dem Flugzeug erfolgen. Ganzjähriger Anbieter von Flügen ist Icelandair. Während den Sommermonaten gibt es zahlreiche Charterangebote. Mit dem Schiff und Auto gelangt man am besten mit der Smyrillline über Norwegen und die Faröer-Inseln nach Island. Diese Reiseart ist erst ab einer Reisedauer von min. 4 Wochen zu empfehlen, da alleine die Anreise über die Faröer (Pflichtaufenthalt) 4-5 Tage in Anspruch nimmt.

  • Alkohol - Wein, Spirituosen und Bier über 2,25% Alkoholgehalt werden in Island nur in stattlichen Geschäften, den ATVR Läden verkauft. Das Mindestalter für den Kauf von Alkohol beträgt 20 Jahre. In Island wird wegen den strengen Reglementierungen "schwarz" gebrannt und der Zuckerwasserfusel wird einem allenthalben angeboten. Die Rate der Alkoholkranken in Island ist recht hoch und die Krankheit sozial akzeptiert.

  • Angeln - Zum Angeln in Island benötigt man zum Teil Angellizensen mit recht hohen Tagesgebühren. Gerade in den Lachsflüssen (Laxa) kann das unerschwinglich werden. Wer auf einsamen Pfaden durch das Hochland streift und sein Abendessen bereichern möchte kann dies jedoch bedenkenlos tun.

  • Auto - Wer nicht mit dem eigenen Auto und der Fähre nach Island reist, überlegt sich eventuell, einen Leihwagen zu mieten. Dies wird in der regel teuer und die Preise steigen mit dem Anspruch. Oftmals sind die Kilometerleistungen eingeschränkt und an bestimmte Straßen gebunden. Als Alternative bieten sich die verschiedenen Bustickets der verschiedenen Gesellschaften an
< B > wie Busticket
  • Bevölkerung - Der Großteil der 286000 Isländer lebt im Großraum Reykjavik. Die Landflucht aus den unwirtlichen Gegenden der Ost- und Westfjorde hält nach wie vor an. So befindet man sich schon in einer größeren Ortschaft oder Stadt, wenn diese 1000 und mehr Einwohner zählt.

  • Bus und Busticket - eine der Alternativen für einen komfortablen Transfer um die Insel bieten die verschiedenen Bustickets der BSÌ. >> www.bsi.is Es gibt Streckenverbindungen, Zeittickets oder Tickets die an eine Fahrtrichtung gebunden sind.

  • Botschaft - der Bundesrepublik Deutschland
    Laufásvegur 31, IS-101 Reykjavík, Tel: 5519535 und 5519536
< C > wie Camping
  • Camping und Zelten - Eine günstige Möglichkeit, Island zu erleben sind die zahlreichen Camping und Zeltplätze auf der Insel. Den Anspruch an sanitäre Einrichtungen usw. sollte man aber nicht so hoch legen. Ein Waschbecken mit fließend Wasser und eine Toilette sind schon Luxus. Dafür befinden sich die ausgewiesenen Plätze oft an sehr schönen Stellen. ACHTUNG: In den Nationalparks darf nur auf den ausgewisenen Stellen gezeltet werden. Wild Campen ist zwar grundsätzlich verboten, Biwakieren, d.h. für eine Nacht wird auf den abgelegenen Strecken geduldet.
< D > wie Dorsch
  • Dorsch - Dieser Fisch, in Deutschland auch als Kabeljau bekannt begründet den Wohlstand dieser Insel. Reiche Fischgründe um die Insel herum beschehren den Fischern nach wie vor fette Fangqouten, obwohl die jährliche Fischmenge begrenzt werden musste.
< E > wie Eis
  • Ereignisse - Es gibt so manche Ereignisse im Jahreskreis, die den Sommertouristen verborgen bleiben, so den Þorrablaud Anfang Januar, den Landsmót und andere mehr unter >> Land und Leute

  • Einkauf - Die täglichen Einkäufe für die Urlaubsküche kann man am besten in den zahlreichen Supermärkte in den größeren Siedlungen erledigen. Die Preise sind für deutsche Verhältnisse hoch, relativieren sich jedoch durch die sehr gute Qualität der angebotenen Güter. Bei Lebensmitteln sollte man auf einheimische Waren achten, da alles andere importiert werden muss. Eine Gute Grundlage bieten Kohlehydrate in Nudel und Kartoffelform und Wurst, Fleisch und Fisch.

  • Eis - findet sich sehr häufig in Form von amerikanischem Softeis mit Smarties, Krokant und ähnlichem. Isländer lieben nämlich Speiseeis zu jeder Tages- und Nachtzeit. Eis in Form von gefrorenem Wasser kann man am ehesten in den Gletscherregionen der Südküste und des Hochlandes bewundern. Im Winter wechseln sich Frost- und Tauwetter häufig ab.
< F > wie Fumarole
  • Fumarole - nennt man die Wasserdampspeienden Öffnungen in den Geothermalgebieten der Insel. Einer der schönsten ist im geothermalgebiet Hveravellir zu bewundern.

  • Flora und Fauna - Charakteristisch für die isländische Landschaft ist der fehlende Baumbewuchs. Ödland in den unterschiedlichsten Formen, Sand- und Steinwüsten, Lava und endlose Eiswüsten bestimmen vielerorts das Bild. Im Tiefland sind vielerorts fruchtbare Weiden und Wisen zu finden. Ungefähr 450 verschiedene Gefässpflanzen gedeien in Island und werden in Gewächshäusern kultiviert. Das einzige Landäugetier, das schon vor der Besiedelung in Island lebte, war der Polarfuchs. Mäuse und Ratten kamen mit Schiffen. Es gibt keine Reptilien und Amphibien in Island und die Insektenfauna ist begrenzt. Für Vögel ist Island ein Paradies. Seevögel brüten dicht an dicht in den Klippen. Die geringe Artenzahl wird durch die Größe einzelner Populationen ausgeglichen. Den weitesten Weg aller Zugvögel legen die Küstenseschwalben zurück.

  • Freizeitaktivitäten - Isländer sind ein Freizeitvolk. Dabei mischen sich Arbeit und Freizeitaktivitäten je nach Lage und Jahreszeit. In den langen Wintermonaten vergnügen sich die Isländer mit ihren umgebauten Superjeeps im Hochland oder düsen mit ihren Motorschlitten über die Gletscher. Wandern, Wildwasserrafting, Reiten und Hallensportarten gehören ebenso zu den beliebten Freizeitaktivitäten.

  • Fotografieren - Island betört den Reisenden mit seiner kahlen und klaren Landschaft. Die Farbkontraste sind extrem und reizen immer wieder zum Druck auf den Auslöser. Filmmaterial hat man nie genug mit in Island, zumal Filme dort schwer zu erhalten sind und fast unerschwinglich erscheinen. >> mehr unter Fototipps.

  • Fahrrad - In den letzten Jahrzenhnten bevölkern immer mehr Fahrradbegeisterte die Insel um die urtümliche Landschaft auf dem Rücken ihres Drahtesels zu erleben. Die Infrastruktur vor Ort ist daher sehr bescheiden und die Touris werden von den Einheimischen eher belächelt. Eine gute Vorbereitung ist für den Fahrradreisenden daher unerlässlich. Viele Fluggesellschaft transportieren gegen einen kleinen Aufpreis den Drahtesel nach Island. Bitte mit der jeweiligen Fluggesellschaft in Verbindung setzen.
< G > wie Geothermalgebiet
  • Geschichte -
  • Geografie -
  • Geologie -
  • Geothermalgebiete -
  • Gastronomie -
< H > wie Hangikjöt
  • Hotel und Unterkünfte -
  • Hangikjöt > siehe Spezialitäten
  • Haustiere -
  • HotPott -
< I > wie Isländer
  • Island -
  • Isländer -
  • Impfungen -
  • Islandpullover -
< J > wie Joghurt
  • Jagd -
  • Joghurt > siehe Spezialitäten
< K > wie Kultur
  • Klima und Wetter -
  • Kleidung -
  • Krankenversicherungen -
< L > wie Látrabjarg
  • Literatur und Medien - In Island erscheinen sechs Tageszeitungen und 71 Wochenzeitungen. Deutschsprachige Zeitungen und Zeitschriften wie Spiegel und Stern erhält man in Reykjavík und Akureyrie häufig mit etwas Zeitverzögerung. Nationale und internationale Bücher und Bildbände erhält man häufig in mehreren Sprachen.

  • Landkarten und Orientierung - Für eine Islandreise sind die neusten Straßenkarten des isländischen Landesvermessungsamtes unerläßlich. Einen guten aber auch teuren Straßenatlas findet am in den meisten Bookshops oder auch Tankstellen. Detailkarten im Massstab 1:50000 oder 1:25000 zu den interessantesten Gebieten findet man in Reykjavik in den Bookshops.
< M > wie Mývatn
  • Mietwagen - sind in der Saison von Juni bis September gut und teuer zu erhalten. Entweder schon von Deutschland aus ein günstiges Paket Flug und Auto buchen oder vor Ort feilschen.
< N > wie Namensgebung
  • Notfall - Der landesweite Notruf vonKrankenwagen, Feuerwehr und Polizei ist 112. In Island sind alle Busse und Taxen sowie viele Privatfahrzeuge mit Funk oder Mobilfunk ausgestattet. In den besiedelten Regionen funktioniert zumeist auch das normale GSM Handynetz. Alle Krankenhäuser unterhalten Notfallambulanzen.
<O P Q > wie Politik
  • Preise - Island hat den Ruf eines extrem teuren Reiselandes. Es gibt kaum etwas, was billiger als in Deutschland ist. Trotzdem halten sich die Kosten für den genügsamen Islandreisenden in Grenzen. Die Verpflegungskosten für den Trekker halten sich bei zwei bis drei Wochen in Grenzen. Teuer wird es bei Übernachtungen in Hotels und Gästehäusern und bei der Miete von Geländewagen.
< R > wie Reisezeit
  • Ressourcen -
  • Religion -

  • Reisezeit - Für eine Städtetour nach Reykjavík ist das ganze Jahr Saison. Die meisten Islandreisenden kommen in den Monaten Juni bis September, wobei es im Juli und August dann richtig brummt. Viele Hochlandpisten öffnen je mach Winter erst Mitte Ende Juni und dann startet auch der innländische Busverkehr richtig, der für manchen Wanderer wichtig ist.

  • Reiten, Reiterurlaub - Auf vielen Bauernhöfen kann man sich ein Islandpferd leihen. Das Schild Hestarleigar = Pferdeverleih weist darauf hin. Bekannte und gut organisierte Touren kann man im Süden und dem Skagafjördur im Norden unternehmen.
< S > wie Strokkur
  • Sprache - Die Verständigung in Island stellt kein größeres Problem dar. Fast jeder Isländer spricht Englisch und viele durch Auslandsaufenthalte sogar ein wenig bis sehr gut Deutsch.

  • Stromversorgung - Das Stromnetz in Island ist identisch mit dem Deutschen. 230 bzw. 400V Wechselspannung mit 50 Hz. Die verwendeten Steckdosen sind zumeist aus deutscher Fabrikation, sodass keine Adapter nötig sind.

  • Skisport - In Island gibt es mehrere gut ausgebaute alpine Winter- und Sommerskigebiete. Das größte und bekannteste Sommerskigebiet liegt am Kerlingarfjöll östlich der Kjölurroute.
< T > wie Tankstelle
  • Tankstellen und Treibstoff - Diesel ist überall in island erhältlich. Eingeführte Dieselfahrzeuge müssen eine pauschale Dieselsteuer entrichten. Benzin ist teurer als in Deutschland. Das Tankstellennetz ist an den bevölkerten Orten entlang der Ringstarße ausreichend dicht. Nur bei Fahrten durch das Hochland muss man die Treibstoffmenge berechnen, da es keine Tankstellen im Hochland gibt und die Fahrzeuge aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse mehr Sprit benötigen.

  • Trampen - Island ist kein Land für Tramper! An häufig befahrenen Straßen hat man noch am ehesten das Glück mitgenommen zu werden. In einsameren Regionen kann man häufig lange auf ein Auto warten und dann sind die meisten voll besetzt.

  • Trinkgelder - Sind in Island nahezu unbekannt. Nur innerhalb von Reisegruppen ist es üblich, dem Reiseleiter und Busfahrer einen kleinen Obulus zukommen zu lassen.

  • Trinkwasser - Das isländische Leitungswasser ist von guter Qualität und gesundheitsunschädlich. Auch das Wasser aus den vielen klaren Bächen kann man bedenkenlos trinken. Viele der Campingbusse holen ihr Trinkwasser direkt aus den Bächen. Das heiße Wasser ist häufig geothermalen Ursprungs und richt leicht schweflig. Auf dessen Verzehr sollte wenn möglich verzichtet werden.
< U > wie Urlaub
  • Urlaubsplanung -

  • Uhrzeit - In Island gilt ganzjährig die Greenwich Mean Time. Eine Unterscheidung nach Sommer- oder Winterzeit gibt es nicht. Die Zeitabweichung zu Deutschland beträgt im Winter minus eine Std. und im Sommer minus 2 Std.
< V > wie Vulkan
  • Verkehrsregeln -
  • Vulkane -
  • Vulkanismus -
< W > wie Wasser
  • Währung und Kreditkarten - Die Währungseinheit ist die isländische Krone (ISK) = 100 Aurar. Banken und Hotels, die Devisen wechseln, gibt es in allen größeren Orten. Esist wesentlich günstiger, wenn man sein Geld erst in Island eintauscht. Mittlerweile gibt es auch ein gutes Netz an Bankautomaten, an denen man mit EC und auch der Postbank Sparcard isländische Kronen ziehen kann (Wenn das Konto gedeckt ist). In Island ist es durchaus üblich mit Kreditkarte zu bezahlen. Eurocard, Mastercard und Visacard werden in den meisten Geschäften, Hotels usw. akzeptiert.

  • Walewatching - Die Gegend um Reykjavík und im Norden die Gegend um Husavík sind bekannt für Walewatchingtouren. Die zunehmende Beliebtheit unter den Touristen hat zu einem Umdenkprozess der Isländer bzgl. Walfang geführt. Zur Zeit findet kein Walfang in Island statt, so dass die Wahrscheinlichkeit, auf einer Walewatchingtour einen Wal zu sehen recht hoch liegt.

  • Wandern und Wandertouren - Isländer sind selbst ein Wanderverrücktes Völkchen. Ob zu Fuß, auf dem Rücken der Pferde oder in aufgemotzten Geländewägen. Isländer sind häufig und viel in der Natur unterwegs. So hat der Wanderer vielfältige abgesteckte Wanderrouten zur Auswahl, welche von den isländischen Wandervereinen unterhalten werden.
    Ferdafélag Íslands -
    Mörkin 6, 108 Reykjavík, Tel: 682533 oder www.ferdafelag-iceland.is
    Útvist Touring Club
    - Hallveigarstigur 1, 101 reykjavík, Tel: 5522712 und 566709
< X Y Z > wie Zoll
  • Zollbestimmungen - Für die Einreise nach Island benötigen Staatsbürger aus Ländern der Europäischen Union bis zu einem Aufenthalt von drei Monaten einen gültigen Personalausweis oder Reisepass. Bei längeren Aufenthalten muß bei der isländischen Botschaft ein Visum beantragt werden.
    Tiere und Haustiere dürfen grundsätzlich nicht nach Island mitgebracht werden. Bei der Einreise ist das Mitführen von Lebensmitteln die einen Wert von 4000 ISK nicht übersteigen bis zu einer Menge von drei Kilogramm pro Person gestattet. Die Einfuhr von geräuchertem Fleisch- und Wurstprodukten, Eiern, Milch und Milchprodukten ist streng verboten. Diese Lebensmittel dürfen lediglich als Vollkonserven eingeführt werden.
    An alkoholischen Getränken darf jeder volljährige Tourist einen Liter Spirituosen bis 47% und einen Liter Wein bis 21% einführen. Wahlweise können statt einer der beiden Getränkesorten sechs Liter importiertes oder acht Liter isländisches Bier mitgebracht werden.
    Jeder Einreisende über 15 Jahre darf 250gr Tabak oder 200 Zigaretten einführen.