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Meine Fotoausrüstung für ISLAND
Canon EOS1 + Booster E-1 - EOS100 - Canon Speedlight 430EZ - 2,8/24mm, 2,8/28mm, 1,8/50mm, 3,5-4,5/28-105mmUSM, 3,5-4,5/70-210mmUSM - Sigma 2,8 90mm Macro - Cullmann MAGICStativ - Filter Grauverlauf, Grauneutraldichte, Polarisation/Circular, Rot, Grün - FUJI Diafilme Sensia100II + VELVIA, ILFORD B&W FP4plus - CULMANN Umhängetasche + LowePro "Photorunner"
INFO Wissenswertes zu Land und Leuten

Filme
Sind in Island nahezu unerschwinglich. Für 2 Negativ Standartfilme zahlt man ca. 950 Ikr., das sind umgerechnet 10 €. Die Entwicklung schlägt im Format 10*15cm für einen 36er mit etwa 20 € in die Reisekasse ein.
ACHTUNG: DIAFILME sind in Island kaum erhältlich, so haben wir diese nur in großen Geschäften in Reykjavík und Akureyrie oder an markanten Touripunkten, wie dem Gullfoss oder dem Haukadalur gesehen. Wenn Diafilme im Sortiment sind, dann unerschwinglich. (36er KODAK Standart für 12 €)

 
Besonderheiten
Unbedingt genug Filmmaterial von zu Hause mitbringen, da die Erfahrung vieler Islandreisenden ist, dass sie sich mit dem Filmbudget verkalkuliert hatten. Egal ob "Urlaubsknipser" oder "Fotoamateur". à Meine Faustregel für 2002 lautete zwei 36er Filme pro Tag. Das macht bei 14 Tagen Urlaub 30 !!! Filme.
Gegen Ende der Reise 2002 war ich meinem Freund vor Ort dankbar dafür, dass er mir aus seinem importierten Vorrat Filme leihen konnte.
Die Gepäckdurchleuchtung an den Flughäfen (Frankfurt / Keflavík) hat sich bei meinem verwendeten Material als "unbedenklich" herausgestellt.
 
Welchen Film benutze ich
Meine Tendenz in Island geht zu Farbintensiven Filmmaterialien, wie z.Bsp. dem FUJI Velvia, da dieser den Kontrast- und Farbintensiven Momenten am gerechtesten wird. Für Standartsituationen verwende ich auch günstigere Standartfilme, wie z.Bsp. den FUJI SensiaII
 
Stativbenutzung
Ein kleines und leichtes REISESTATIV (z.Bsp. das MAGIC von CULLMANN) ist für den Fotoamateur fast schon zwingend erforderlich. In Island weht immer eine frische Briese, die an dem Fotografen und auch an der Kamera ruckelt. VORSICHT: bei Statibenutzung mit langen "Tüten+GeLi". Wenn ich auf meinem 70-210 die GeLi drauf habe, dann genügt ein kleiner Windhauch um die Apparatur zum Wackeln zu verführen. à Wenn Verzichtbar, runter mit der GeLi.
 
Filtertipps
können für Landschaftaufnahmen in Island sehr nützlich sein. Ein normaler UV-Filter als Schutz vor Flugsand und ätzenden Dämpfen in Geothermalgebieten kann nicht schaden und lässt sich einfacher Reinigen oder im Schadenfalle austauschen.
Ich verwende "Effektfilter" recht selten und greife zur Kontrastbewältigung zwischen Himmelspartien und dem dunklen Vordergrund häufig auf einen neutralen Grauverlauffilter zurück.
Bei den vielfältigen Wasserfällen in Island verwende ich meist einen neutralen Graufilter mit ND8 = 64fach. Dieser reduziert die Lichtmenge um 8 Lichtwerte, so dass der Wasserfall malerisch wie ein samtenes Tuch wirkt.
VORSICHT: Durch die Verlängerung der Belichtungszeit kann es zu Farbverschiebungen (Schwarzschildeffekt) des Filmmaterials kommen. (erst im Sekundenbereich)
Polarisationsfilter können behilflich sein, die Farbkontraste der ohnehin schon intensiven Landschaft zu verstärken. Diesen Filtertyp benutze ich recht selten, da ich einen "natürlichen" Eindruck der Landschaft vermitteln möchte.
 
Kamerasysteme
Ob Sucher oder Spiegelreflex, Ob Manuell oder Autofocus ist eigentlich schnurzpipe. Wichtig ist, dass der Fotograf sich mit seinem Gerät auskennt und die Tücken im Griff hat. ACHTUNG: Niemals "neue" Fototechnik und Filme erst auf der Reise testen. Die Enttäuschung ist allzu groß, wenn die Ergebnisse nicht den Erwartungen entsprechen.
 
Objektive
benötigt man zum Fotografieren. Das ist klar.
Übertragen auf Island scheiden sich die Geister. Meine Devise lautet: So viel wie nötig und so wenig wie möglich. Wer sich erst einmal die Schultern wund gescheuert hat, weil er seine 10Kg Superausrüstung durch die ganze Leirhnjúkurspalte geschleppt hat, der wird es genießen, sich bei der nächsten Tour einzuschränken. Auf Wanderungen nehme ich daher "nur" zwei Spiegelreflexgehäuse mit den Festbrennweiten 24 und 50 und einem 70-210 Zoom mit (Alternativ ein 2,8 90mm Macro). Ich kenne Fotografen mit genialen Landschaftsaufnahmen, die mit einem Reflexgehäuse und einem "billigen" 28-200mm Glas fotografieren.
Zum Beispiel unter << www.isafold.de >>
TIP: wer ein Macroobjektiv sein eigen nennt, auf jeden Fall mitnehmen um Details herauspicken zu können. Eine Nahlinse tut es allerdings auch.
 
Digital
zu fotografieren stellt für den ein oder anderen sicherlich einen Reiz dar. So ist die Digitaltechnik mittlerweile "finanzierbar" und hochwertig geworden. Das Problem in Island wird jedoch die Energieversorgung und die Datenspeicherung sein. Ich sah zumindest niemanden mit einem LapTop durch Landmannalaugar wandern, damit er seine Speicherkarten leeren kann. Dass es jedoch möglich ist, zeigt uns FLIPPI mit seinen OnlineReiseberichten unter << www.flippi.net >>